Unterschenkelprothetik

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Voraussetzungen für eine Prothetische Versorgung:

Der Unterschenkelstumpf sollte belastbar sein und die Amputationsnarbe muss verschlossen sein. Bei einseitiger Prothesenversorgung sollte das Stehen im Einbeinstand möglich sein. Bei allen Prothesen ist vor dem Gipsabdruck eine ein eingehende Beratung durch den/die Orthopädietechniker/in notwendig. Es ist wichtig welche Aktivitäten die/der Unterschenkelamputierte ausübt und welche Schuhe er dabei trägt. Die Absatzhöhe ist für die spätere Statik der Prothese von entscheidender Wichtigkeit.
Nach einer Unterschenkelamputation erfolgt die Prothetische Erstversorgung mit einer Interimsprothese. Diese trägt die Patientin/der Patient drei bis sechs Monate. Auch nach vorausgegangener Kompressionsbehandlung findet der Stumpf in der Regel durch aktives Gehen zu seiner endgültigen Form.

Kondylenumfassende Unterschenkelprothese:

Bezeichnet man einen weitverbreiteten Unterschenkelprothesetyp, der einen Weichwandinnentrichter besitzt, in dem der Stumpf formschlüssig gebettet ist und die sich  oberhalb des Kniegelenks in Verbindung mit dem Prothesenschaft verklammert. Diese Verklammerung verhindert,  dass der Stumpf aus der Prothese rutscht.

Wie wird die Prothese angezogen?

Die Patientin /der Patient zieht  einen dünnen Baumwollstrumpf (Stumpfstrumpf) über den Stumpf und schiebt diesen in einem nach Gipsabdruck gefertigten weichen Innentrichter. Dieser umfasst den gesamten Stumpf bis über das Knie und hat eine abpolsternde Wirkung. Dieser verhindert  das Entstehen von Druckstellen bei Belastung. Der Innentrichter wird dann, in den aus Carbon bestehenden Hartschaft geschoben.
Somit ist die Prothese angezogen.

Endgültige Prothesenversorgung:

Bei allen hier aufgeführten Prothesentypen sind der Auswahl der Komponenten (Passteile) keine Grenzen gesetzt. Letztendlich bestimmt die Aktivität des Patienten die sinnvolle Auswahl der Passteile den Preis der Prothese.

Unterschenkelprothesen mit Linerversorgungen:

Anstelle des Innentrichters aus einen PU geschäumten Materials ist auch die Verwendung von Linern z.B. aus Silikon möglich. Dieser Prothesentyp bietet kombiniert mit entsprechenden Passteilauswahl  einen hohen Lauf- und Dämpfungskomfort. Zudem ist z.B. Silikon sehr hautfreundlich.

Wie wird der Liner bzw. die Prothese angezogen?

Der Liner wird, von unten über den Stumpf gerollt. Am unteren Ende des Liners befindet sich ein Arretierungsstift (Pin).
Der Liner wird dann in den Hartschaft der die Prothese geschoben.
In der Prothese befindet sich eine Verriegelungseinheit (Clutch-Lock). Dieser verriegelt Pin und Prothese miteinander, sodass der Patient/Patientin die Prothese nicht verlieren kann. Durch drücken auf den an der Arretierungseinheit befindlichen Druckknopf, kann der Patient/Patientin die Verbindung bedienerfreundlich lösen und somit wieder die Prothese entfernen.

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ANGEBOT

Unterschenkelkurzprothese

mit Weichwandinnentrichter nach Gipsabdruck.

Komplettpreis: € 3.595 inkl. MwSt.

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